Technology 4U digital aktuell

Thema „Smarte Quartiere“

am Donnerstag 17.06.2021 um 17:00      
Zoom-Übertragung von ca. 45 Min

[Anmeldung]

Organisiert und moderiert von der Technologietransfermanagerin Andrea Bühler von der Wirtschaftsförderung Karlsruhe und Klaus Reichert.

Dekarbonisierung der Wohnraumbeheizung durch Kalte Nahwärmenetze

Bidirektionale Kalte Nahwärmenetze sind eine der wenigen realistischen Möglichkeiten, die Wohnraumbeheizung in Deutschland zu dekarbonisieren. Solare Wärme wird von den Gebäuden durch Solarthermie gewonnen und im Erdreich gespeichert. Durch Wärmepumpen wird diese dann energieeffizient und bei Nutzug von regenerativem Strom vollständig CO2-frei zu Zeiten des Bedarfs in Nutzwärme gewandelt. Desweiteren hat das Konzept die Möglichkeit, dass Gebäude, die nicht ausreichend Dachfläche zur Eigenversorgung haben, von Nachbargebäuden mitversorgt werden können und durch den Einsatz von Eisspeichtern kann auch eine regenerative sommerliche Kühlung realisiert werden.

Referent: Prof. Dr.-Ing. Marco Braun ist Professor für Thermodynamik und Energietechnik an der Hochschule Karlsruhe (HKA) mit dem Schwerpunkt: Energieeffizienz in der Industrie. Marco Braun hat 8 Jahre Industrieerfahrung in der Energie- und Kältetechnik.

Smart East Karlsruhe

Ein Verbund aus Forschung, IT- und Energie-Unternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, ein smartes Quartier in Karlsruhe-Ost zu realisieren. Die Bestandsgebäude werden dazu mit Smart Metern digitalisiert und in einem Quartiers-Energiemanagement vernetzt, die Sektoren Strom, Wärme, Kälte und Verkehr werden gekoppelt und neue Geschäftsmodelle zur energetischen Kooperation erprobt. So entsteht als Reallabor eine klimaschonende Energieversorgung für ein städtisches Bestandsquartier mit Gewerbe- und Wohnflächen. Die Mission: Das Gewerbequartier Smart East in der Oststadt von Karlsruhe wird zu einem smarten, energieoptimierten, klimaschonenden Quartier.

Referent: Dr.-Ing. Christoph Schlenzig ist Gründer und Geschäftsführer von Seven2one, sowie Vorstandsmitglied der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg.

Christoph Schlenzig unterstütze aktiv die Mission, die TechnologieRegion Karlsruhe und Baden-Württemberg als Leuchtturm für Smart Energy Lösungen in Deutschland zu etablieren, um damit die Energiewende voranzutreiben.


THEMA: Energiespeicher

am Donnerstag 20.05.2021 um 17:00      
Zoom-Übertragung von ca. 45 Min

Es folgen 2 Vorträge über Energiespeicher, einmal von Seiten der Wissenschaft und einmal von Seite eines Unternehmens. Zusammen mit dem Netzwerk des Technologietransfers Baden-Württemberg können wir Technologietransfer Kooperationsangebote, Hilfestellungen und Insights für mittelständische Unternehmen branchenübergreifend anbieten.

Programm:

Das „Center for Electrochemical Energy Storage Karlsruhe / Ulm“ (CELEST) –

eine einzigartige Forschungs- und Innovationsplattform für die Elektrochemische Energiespeicherung und -wandlung“

Das Center for Electrochemical Energy Storage Karlsruhe  & Ulm (CELEST) wurde am 1.1.2018 vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Ulm (UUlm) und dem Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gegründet. CELEST bündelt die Aktivitäten zur elektrochemischen Energiespeicherung und -wandlung und stellt eine einzigartige Forschungsplattform dar, welche von der Grundlagenwissenschaft bis hin zur Pilotfertigung, trägt. Die Aktivitäten von CELEST sind in drei Forschungsbereiche (Topics); „Li-based batteries“, „Post-Lithium batteries“ und „Alternative electrochemical storage and conversion devices“. Der interdisziplinäre Charakter des Zentrums wird durch die Beteiligung von Instituten und Forschungseinrichtungen aus Chemie, Physik und Ingenieurwissenschaften deutlich. CELEST ist darüber hinaus aktiv in der Qualifizierung von NachwuchswissenschaftlerInnen durch den Betrieb der Graduiertenschule Electrochemical Energy Storage. Im Bereich Kommunikation wird ein breites Portfolio an Formaten zu Themen um die Batterieforschung und ihrem Beitrag zur globalen Energiewende angeboten. Hierzu zählen unter anderem kurze Erklärvideos zu grundlegenden und aktuellen Fragen der Energiespeicherung sowie ein Podcast, in dem CELEST Mitglieder sich zu aktuellen Themen äußern.

Der Referent Herr Dr. Hensel hat am 01.09.2019 die Leitung der Geschäftsstelle des Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) übernommen. Die Geschäftsstelle hat zwei Standorte, am Karlsruher Institut für Technologie und an der Universität Ulm. An den Universitäten Hannover und Göttingen studierte Herr Hensel Wirtschaftswissenschaften und Volkswirtschaftslehre. In seiner Dissertation hat er sich mit Voraussetzungen zur Regulierung von Risikokommunikation in Lieferketten der chemischen Industrie vor dem Hintergrund der europäischen Chemikalienverordnung REACH beschäftigt.

Web: www.celest.de/en/

Vulcan Energie Ressourcen GmbH, Karlsruhe

Vulcan hat sich zum Ziel gesetzt, der erste Zero Carbon Lithium™-Produzent der Welt zu werden. Sie fördern heißes Thermalwasser aus dem Oberrheintal in Deutschland, das es ermöglicht, erneuerbare Energie zu erzeugen und Lithium nachhaltig aus der größten Lithium-Lagerstätte in Europa zu gewinnen. Hiermit können sie die europäischen Batterie- und Automobilhersteller beliefern, denn Europa ist der weltweit am schnellsten wachsenden Markt für Lithium. Derzeit gibt es keine Lithiumproduktion in Europa, mehr als 80 % des Lithiums kommt aus China, was ein Risiko der Lieferkette darstellt. Die derzeitigen Produktionsprozesse im Ausland sind kohlenstoffintensiv, hier werden viele umweltkritische Chemikalien verwendet und viel Wasser verbraucht, somit ein Umweltrisiko. Die neue Firma Vulcan in Karlsruhe wird zukünftig den Bedarf Europas an lokal und nachhaltig produziertem Lithium decken.

Der Referent Dr. Kreuter ist Mitgründer und Geschäftsführer der Vulcan Gruppe. Die Vulcan wurde von ihm und Dr. Francis Wedin 2018 in Australien gegründet und 2019 an die Börse gebracht und seit 2020 leitet er die deutsche Tochtergesellschaft in Karlsruhe. Dr. Kreuter hat mehrere Firmen in seiner Laufbahn gegründet u.a. die erste Entwicklungsgesellschaft für Tiefe Geothermie in Deutschland. Er ist Gründer der Geothermal Group Germany unter deren Dach sich acht Firmen zusammengefunden haben. Im Zuge dieser Auslandsaktivitäten hat er mit Partnern Gesellschaften in der Schweiz (Deep Rock Energy), Ungarn (Geothermal Group Hungary), Türkei (Bosporus New Energy), Indonesien (Marshfield Energy), Tansania (Geothermal Power Tanzania) und Uganda (Great Rift Geothermal) gegründet.  Dr. Kreuter hat an der Universität Karlsruhe Geologie studiert und als Bauingenieur promoviert. Er hat sich in der Vergangenheit in Verbänden engagiert, um die Nutzung der geothermischen Energie voranzubringen, als Vize-Präsident des Bundesverbands Geothermie (BVG), als Vorstandsmitglied des Internationalen Geothermieverbands (IGA) als Initiator des Geothermie Zentrums Karlsruhe und als aktiver Akteur und Mitgründer des Kompetenznetzwerkes EnergieForum Karlsruhe.

 
Moderiert wird Technology4U von Andrea Bühler (Technologietransfermanagerin der Wirtschaftsförderung Karlsruhe) und Klaus Reichert (Innovationscoach). Wir freuen uns auf einen regen Austausch.


Weitere Termine sind am 17.06.2021 und am 15.07.2021, jeweils um 17 Uhr.


THEMA: nachhaltige Mobilität

am Donnerstag 12.11.2020 um 16:00      
Zoom-Übertragung von ca. 45 Min

[Anmeldung]

Wissen nutzen und Zukunft gestalten! Wir geben Hilfestellungen und Informationen zu neuen Technologien oder vermitteln Kooperationsangebote an Firmen und Institutionen. Mit Technology4U startet das Technologietransfermanagement der Wirtschaftsförderung Karlsruhe ein neues Info Format bei dem Sie Technologien und Unternehmen der Region kennenlernen und unkompliziert in den Austausch kommen. Dieses Angebot ist einmal im Monat, nehmen Sie sich bitte diese Stunde Zeit für ihr Unternehmen oder Institut.

Die Herausforderung der Mobilitätswende ist eine lebenswerte und wirtschaftlich erfolgreicheZukunft. Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft eröffnete am 27.10.2020 mit einer Auftaktveranstaltung gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Verkehrsminister Winfried Hermann das landesweit einzigartige Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (bwim). Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir einfach besser unterwegs!“ soll es künftig einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und damit zumKlimaschutz im Land leisten


THEMA: ROBOTIK

am Donnerstag 22.10.2020 um 16:00      
Zoom-Übertragung von ca. 45 Min

[Anmeldung]

Der Bedarf bei Firmen und Institutionen für Hilfestellungen und Informationen zu neuen Technologien oder Kooperationsangeboten steigt zunehmend. Mit Technology4U digital startet das Technologietransfermanagement der Wirtschaftsförderung Karlsruhe ein neues Info Format. In Anlehnung an das etablierte Energy4U-Format können Interessierte einfach Technologien und Unternehmen der Region digital kennenlernen und unkompliziert in den Austausch kommen.

Programm:

Auf dem Weg zu autonomen Robotersystemen in der Produktion?

Prof. Dr.-Ing. habil. Björn Hein Hochschule Karlsruhe und KIT (mehr)

Aktuelle Entwicklungen in der Robotik hinsichtlich Sensorik, Datenauswertung und automatischen Planungsverfahren sowie die enge Vernetzung der Systeme ermöglichen es, dass Robotersysteme künftig flexibel auf sich ändernde Situationen reagieren können und selbständig ihr Vorgehen bei der Ausführung der Aufgabenstellung anpassen. Im Rahmen des Vortrags werden Sensortechnologien zur Erfassung des Nahbereichs des Roboters, Verfahren zur Sensorauswertung und automatische Planungsverfahren vorgestellt und eine Brücke zum vorteilhaften Einsatz von KI-Verfahren geschlagen.

Prof. Dr.-Ing. habil. Björn Hein hat Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Regelungstechnik studiert und in der Informatik promoviert. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten zielte dort darauf ab, dass Produktionsroboter mit Hilfe von Sensorik, einer internen Repräsentation der Umwelt und geeigneten Algorithmen intelligenter und autonomer werden. In den vergangenen fünf Jahren war speziell die Einbindung von Robotern und Produktionsmaschinen im Kontext der intelligenten und vernetzten Fabrik wichtiger Forschungsgegenstand, d.h., wie sehen geeignete Beschreibungssprachen, Kommunikations- und Integrationskonzepte unter der Berücksichtigung autonomer Produktionssysteme im Kontext von Industrie 4.0 aus.

 

 

 


„Geht nicht? Gibt’s nicht. Willkommen in der Innovationsabteilung Firma ITK „

Bastian Böker wird Dr. Tim Armbruster vertreten, ITK Engineering (mehr)

ITK unterstützt mittelständige Firmen das Verständnis der Digitalen Transformation zu vervollständigen, nutzbringende Handlungsfelder zu identifizieren und konkrete Aktivitäten umzusetzen. Als etablierter Anbieter für individuelle Software- und Systemlösungen in zahlreichen Branchen ist ITK davon überzeugt, dass für eine erfolgreiche Digitalisierung eine ganzheitliche Betrachtung (Mensch, Organisation und Technik) wesentlich ist.

Bastian Böker hat an dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Seit 2013 ist er im Bosch Konzern mit Schwerpunkt auf Produktionsprozessen und Industrie 4.0 tätig.  In der Bosch-Tochtergesellschaft ITK Engineering GmbH berät er Firmen die neuen Technologien von Morgen einzusetzen

 
Weitere Termine sind am 12.11.2020 (Abgesagt) und am 10.12.2020, jeweils um 16 Uhr.

Um möglichst viel Mehrwert liefern zu können, gehen wir nach dem Lean-Startup Prinzip vor und entwickeln das Konzept schrittweise, gemeinsam mit Ihnen weiter. So können wir Technologietransfer Kooperationsangebote, Hilfestellungen und Insights für mittelständische Unternehmen branchenübergreifend anbieten. Das Format ist offen für das überregionale Netzwerk des Technologietransfers Baden-Württemberg. (www.ttm-bw.de).

Senden Sie uns Ihre Fragen und Themenvorschläge zu:  Andrea Bühler